Bhujangasana – die Kobra

Die Asana-Praxis in der Yoga-Meditation unterscheidet sich deutlich von derjenigen in modernen Yogastudios. Bhujangasana wird hier für diejenigen beschrieben, die unter Anleitung von Radhikaji üben.

Bhujangasana ist die Kobra-Haltung. Es ist eine sehr kraftvolle, rückwärts beugende Haltung. Sie ist sehr empfehlenswert für diejenigen, die Yoga-Meditation üben. Sie stärkt den Rücken für längere Meditationssitzungen.

Vorbereitungen für die Kobra

Lege dich auf den Bauch und lass die Stirn auf dem Boden ruhen. Halte die Beine und Füße zusammen, wobei der Körper vollständig ausgestreckt ist.

Beuge die Ellbogen und halte sie eng am Körper; lege die Handflächen neben der Brust auf den Boden ab.

Atme ein und hebe dabei langsam den Kopf an. Beginne die Schultern und die Brust langsam anzuheben. Schaue nach oben und beuge dich so weit wie möglich nach hinten. Benutze dabei nur die Rückenmuskulatur. Der Nabel muss auf dem Boden bleiben. 

Nimm deine Hände nach vorne, lege deine Handflächen unter das Kinn und lass das Gewicht deines Kopfes auf ihnen ruhen.

Halte die Stellung für 30 Sekunden oder so lange wie es bequem erscheint. Atme dabei ganz normal.

Löse deine Hände und bring sie wieder zur Seite. Ausatmend, senke langsam Kopf und Körper, bis die Stirn auf dem Boden aufliegt.

Du kannst dich nun in Makarasana (Krokodilhaltung) ausruhen, bis sich Atmung und Herzschlag wieder normalisieren.

Nachdem du die vorbereitende Haltung ein paar Wochen lang geübt hast, wird dein Rücken stark genug, um Bhujagasana (die Kobra) zu üben.

Bhujangasana: Die Kobra

Lege dich auf den Bauch und lass die Stirn auf dem Boden ruhen. Halte die Beine und Füße zusammen, wobei der Körper vollständig ausgestreckt ist.

Beuge die Ellbogen und halte sie eng am Körper; lege die Handflächen neben der Brust auf den Boden ab.

Atme ein und hebe dabei langsam den Kopf an. Beginne die Schultern und die Brust langsam anzuheben. Schaue nach oben und beuge dich so weit wie möglich nach hinten. Benutze dabei nur die Rückenmuskulatur.Der Nabel muss auf dem Boden bleiben. 

Verwende nicht die Arme oder Hände, um deinen Körper vom Boden wegzudrücken. Die Hände und Arme sollten lediglich sanft auf dem Boden aufliegen. Eine äußere Kraftanwendung, wie z.B. durch eine Person, die deinen Rücken oder deine Schultern nach hinten zieht, ebenso wie die Verwendung von Gurten oder anderen Hilfsmitteln, ist nicht erforderlich. Diese mögen nützlich erscheinen für diejenigen, die sich für Körperkultur interessieren, sind aber nicht als Vorbereitung für die Yoga-Meditation zweckmäßig.

Halte die Stellung für 15 Sekunden oder so lange wie es bequem erscheint. Atme dabei ganz normal.

Ausatmend, senke langsam Kopf und Körper, bis die Stirn auf dem Boden aufliegt.

Du kannst dich nun in Makarasana (Krokodilhaltung) ausruhen, bis sich Atmung und Herzschlag wieder normalisieren.

Wiederhole die Übung noch einmal.

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